(by Richard Bram)
- Von vier Uhr bis sieben-
Im Herz, wie im Spiegel, ein Schatten,
Auch unter den Leuten – alleine geblieben …
Der Tag geht nur langsam von statten
Von vier Uhr bis sieben!
Ich brauch keine Menschen – sie lügen
Und werden grausam bei Dämmerung.
Ich könnte weinen. Zur Schnur
Haben die Finger das Tüchlein gewrungen.
Beleidigst du mich – ich verzeih,
Doch bitt ich, mich nicht zu betrüben!
– Ich spüre unendliche Traurigkeit
Von vier Uhr bis sieben.
Im Herz, wie im Spiegel, ein Schatten,
Auch unter den Leuten – alleine geblieben …
Der Tag geht nur langsam von statten
Von vier Uhr bis sieben!
Ich brauch keine Menschen – sie lügen
Und werden grausam bei Dämmerung.
Ich könnte weinen. Zur Schnur
Haben die Finger das Tüchlein gewrungen.
Beleidigst du mich – ich verzeih,
Doch bitt ich, mich nicht zu betrüben!
– Ich spüre unendliche Traurigkeit
Von vier Uhr bis sieben.
“
| — | Marina Zwetajewa |








